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MI | 11.04.2012
Dreiecksständer (Bild: ORF)
Neuwahl
SPÖ will auf Dreiecksständer verzichten
Die Wiener SPÖ kann sich einen Verzicht auf Dreiecksständer im Wahlkampf vorstellen. Sie will ihre Plakate stattdessen auf die neuen Werbe-Halbschalen der Gewista kleben. Scharfe Kritik kommt von der Rathausopposition.
Kürzere Aufstellungsdauer möglich
Die Ausgangslage ist klar: Fünf Wochen vor der Wahl darf jede Partei 1.000 Dreiecksständer in Wien aufstellen. Nun können sich zwar die Grünen und die FPÖ prinzipiell vorstellen, die Dreiecksständer nur für vier Wochen aufzustellen, ganz verzichten wollen sie aber wie auch die ÖVP nicht.

Den "Verzicht" der SPÖ auf die Dreiecksständer sehen die Oppositionsparteien dabei als Provokation. Die SPÖ sei "doch über sieben Ecken mit der Gewista verbunden" und habe so leicht Plaktaflächen, hieß es beispielsweise von der ÖVP.
Parteien verhandeln
Auch von den Grünen kam ein klares Nein zu einem möglichen Verzicht auf die beliebten Werbeständer.

Die FPÖ forderte hingegen, dass sich die SPÖ an gewisse Regeln halten solle. So seien über Jahre überall in der Stadt SPÖ-Plakate geklebt worden. Reden könne man aber über alles.

Noch diese Woche wollen die Parteien über das Prozedere weiterverhandeln. Ob den Wienern die Dreiecksständer erspart bleiben, ist also noch offen.
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