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MI | 11.04.2012
Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" (Bild: APA/Rolf Stang/ar/sm/rf/sh/h)
theater
"Der blaue Engel" landet in der Josefstadt
Das Theater in der Josefstadt hat sich die Weltrechte für die Dramatisierung des Filmklassikers "Der blaue Engel" gesichert. Laut dem Nachrichtenmagazin "News" wird Theaterleiter Herbert Föttinger selbst inszenieren.
Föttinger: "Außerdem möchten wir gern einen Roman von
Lily Brett dramatisieren, was eine Weltsensation wäre."
Film als Grundlage zum Stück
"Es geht weniger um den Roman von Heinrich Mann - das hat Zadek schon gemacht -, sondern um die Filmfassung, an der Mann, Zuckmayer und Joseph von Sternberg mitgearbeitet haben", so Theaterleiter Herbert Föttinger gegenüber "News", "außerdem möchten wir gern einen Roman von Lily Brett dramatisieren, was eine Weltsensation wäre."
Femme fatale treibt Gymnasiallehrer Immanuel Rath in sein Unglück.
Marlene Dietrichs Durchbruch
Der Film "Der blaue Engel" wird vor allem mit Marlene Dietrichs Lied "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" in Zusammenhang gebracht. Die Rolle der Femme Fatale Lola Lola bedeutete für Dietrich der Anfang einer weltweiten Karriere.

In dem Film gibt die Sängerin Lola Lola ein Gastspiel im Lokal "Blauer Engel": ein Ort der Unzucht für den Lehrer Immanuel Rath. Er will die Sängerin zur Rede stellen, doch er verliebt sich, quittiert seinen Dienst um Lola Lola zu heiraten. In dieser Beziehung verkommt er zusehends, doch schafft es nicht, sich von ihr zu trennen.

Lola Lola ist ohnehin nur an seinem Geld interessiert. Als Rath schließlich mitbekommt, dass sie auch noch mit einem Artisten flirtet, will er sie erwürgen. Am Ende kehrt er in seine alte Schule zurück, wo er am Lehrerpult festgekrallt stirbt.
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