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MI | 11.04.2012
Toboggan-Spitze (Bild: ORF)
Lifestyle
Toboggan: Gleichenfeier im Prater
Die Sanierung der weltweit ältesten Holzrutsche, des Toboggan im Wiener Prater, ist fast beendet. Jetzt wurde die Gleichenfeier begangen. Die Ausbesserungsarbeiten waren schon dringend notwendig.
Die Rutsche steht unter Denkmalschutz und wurde originalgetreu renoviert.
Fundament stark lädiert
"Ich glaube nicht, dass er diesen Winter überlebt hätte", sagte Besitzer Sammy Konkolits. Das Fundament des auf das Jahr 1913 zurückgehenden, 25 Meter hohen Turms war schon arg lädiert. Das Bauwerk drohte abzusinken.

Der unter Denkmalschutz stehende Turm, um den sich eine 100 Meter lange Rutschbahn rankt, wird seit Oktober generalsaniert. Dafür ist ein Budget von 350.000 Euro vorhanden. 104.000 Euro davon übernimmt der Altstadterneuerungsfonds, 50.000 das Bundesdenkmalamt.
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Als "Teufels Rutsch" eröffnet
Der ursprüngliche Holzturm wurde 1913 unter dem Namen "Teufels Rutsch" errichtet, brannte im Zweiten Weltkrieg aber völlig ab. 1947 wurde die Rutsche wieder aufgebaut.

Bei der Sanierung orientierten sich die Arbeiter am historischen Erscheinungsbild. Sie verarbeiteten etwa 22 Kubikmeter Lärchen- und Fichtenholz, erneuerten Stiegen, Geländer und Podeste.
Eintrittspreis von Körpergröße abhängig.
Wieder-Eröffnung am 15. März 2009
Bis zuletzt wurde der Turm immer nur notdürftig instand gesetzt. Vor acht Jahren wurde der Toboggan geschlossen, vor zwei Jahren unter Denkmalschutz gestellt.

Praterbesucher können erst mit der Pratereröffnung am 15. März 2009 den neuen Toboggan ausprobieren. Einen Bonus gibt es dabei für all jene, die kleiner als der Besitzer Sammy Konkolits sind. Wer weniger als 1,70 Meter groß ist – das ist die Körpergröße Konkolits' – zahlt statt drei Euro nur 2,50 Euro.
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