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MI | 11.04.2012
Briefträger (Bild: APA/HARALD SCHNEIDER)
Wirtschaft
Sparpläne: "Postzustellpartner" statt Postler?
Die Post schreitet mit ihren Einsparungsplänen voran. Wie die "Salzburger Nachrichten" berichten, sollen Briefträger künftig von "Postzustellpartnern" ersetzt werden. In einem Wiener Postamt soll es einen Pilotversuch geben.
Sparkonzepte werden konkreter
Die börsenotierte halbstaatliche Post AG muss sparen und die Pläne dazu schreiten Medienberichten zufolge voran. Wie die "Salzburger Nachrichten" (Samstag-Ausgabe) berichten, wurde im Februar ein internes Papier präsentiert, wonach die Briefträger der Post durch billige "Postzustellpartner" abgelöst werden sollen.

Die Post verwies auf APA-Anfrage darauf, dass dies eine von vielen - bereits in der Vergangenheit angekündigten - Maßnahmen sei. Fix sei aber noch nichts, wurde betont. Man stehe jedenfalls im ständigen Kontakt mit der Postgewerkschaft.
Die Umstellung soll in drei Phasen erfolgen.
Pilotversuch in Brigittenau geplant
Laut der Zeitung sieht das interne Papier eine schrittweise Umstellung in drei Phasen vor. Demnach übernehmen die neuen Mitarbeiter in der ersten Phase unter anderem die Zustellung von Briefsendungen, Katalogen, Telefonbüchern und Hauskundmachungen.

In Phase zwei dürfen sie Behördenbriefe, Pakete und die Samstagausgaben der Tageszeitungen zustellen sowie Briefkästen und Münzfernsprecher entleeren. In der letzten Phase sollen die neuen Arbeitskräfte in der Vorsortierung zum Einsatz kommen.

Auch die Filiale für einen Pilotversuch habe die Unternehmensleitung schon ausgewählt: das Postamt 1200 Wien-Brigittenau.
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