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MI | 11.04.2012
Neues Design für Ustrab-Sanierung (Bild: APA/Mossburger/Kommerz)
KOMMUNALES
Unterirdische Bim-Stationen werden saniert
In fünf bis sechs Monaten sollen die Stationen der so genannten Unterpflasterstraßenbahn (Ustrab) saniert werden. Elf Millionen Euro werden investiert. Jetzt sind erste Details bekannt geworden.
U-Bahn-ähnliches Design
Neue Fließen, transparente Elemente, mehr Licht und ein an die U-Bahn-Stationen angelehntes Design sollen der Unterpflasterstraßenbahn ein freundlicheres Ambiente verschaffen.

Architekt Gerhard Mossburger, der die Haltestellen der U2-Verängerung Richtung Stadion mitgestaltet hat, ist für die Planung verantwortlich.
Neues Design für Ustrab-Stationen (Bild: APA/Mossburger/Kommerz)
Mehr Licht und Farb-Leitsystem
So sollen im Personenbereich sämtliche Wände mit hellen, keramischen Platten ausgekleidet werden. Vor- und rückspringende Ausbauelemente wie Vitrinen oder Werbeflächen werden bündig in die Verkleidung integriert. Dies soll gemeinsam mit neuen Sitzgelegenheiten zu einer Beruhigung der Bahnsteige führen.

Neue Leuchten und einheitlich helle Deckensegmente sollen die Lichtsituation verbessern. Ein farbliches Leitsystem soll die Orientierung erleichtern.
Neues Design für Eingänge zu Ustrab-Stationen (Bild: APA/Mossburger/Kommerz)
Bauende spätestens 2011
Die Arbeiten sollen in spätestens sechs Monaten beginnen und in eineinhalb bis zwei Jahren beendet sein. Betroffen sind sechs Stationen rund um den Matzleinsdorfer Platz, an denen die Straßenbahnen der Linie 1, 6, 18 und 62 sowie die Badner Bahn halten.

Gearbeitet wird bei laufendem Betrieb. Allerdings werde man Betriebspausen, die durch Arbeiten rund um den neuen Hauptbahnhof notwendig sein werden, intensiv nutzen, so Günter Steinbauer von den Wiener Linien.
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