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MI | 11.04.2012
Einweihung Falcogasse (Bild: ORF)
CHRONIK
Falco-Gasse ehrt Popstar
Elf Jahre nach seinem Tod ist Falco am Freitag ein weiteres Denkmal gesetzt worden: Ein rund 250 Meter langer Weg in Wien-Donaustadt trägt ab sofort den Namen des bei einem Autounfall verstorbenen Popstars.
Mutter Maria Hölzel war bei Einweihung dabei.
Karaoke und Videowall zur Eröffnung
Im Zuge der Enthüllung des Straßenschilds hielt die Donaustadt wahre Falco-Festspiele ab: Neben einem Karaoke- und Look-alike-Wettbewerb griff auch Falco-Imitator Patrick Simoner zum Mikro. Über eine Videowall wurden Musikclips und ein Livekonzert des "Falken" gezeigt.

Der rund 250 Meter lange Weg verläuft parallel zum Rennbahnweg. Unweit von dort sei Falco gemeinsam mit seiner Mutter Maria Hölzel, die bei der Einweihung anwesend war, von 1975 bis 1996 gemeldet gewesen. Der Sänger selbst habe dort zwar nur kurze Zeit gewohnt, "war aber häufig bei seiner Mutter zu Besuch".
Falcogasse (Bild: Stadt Wien)
Zentralfriedhof (Bild: ORF/Bernhard Lichtenberger) Bereits zwei Gedenkstätten für den "Falken"
Bereits jetzt gibt es in Wien zwei Gedenkstätten, die Hölzel gewidmet sind. Neben dem Grab auf dem Zentralfriedhof erinnert auch eine Falco-Stiege in Margareten an den Künstler, der mit "Rock Me Amadeus" Mitte der 1980er Jahre als einziger Österreicher eine Nummer-eins-Platzierung in den US-Charts schaffte.
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