Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Radarbox (Bild: Fotolia/Malcolm Boyd)
VERKEHR
Datenflut durch digitale Radarboxen
Die Digitalisierung der Radarboxen auf Wiens Straßen ist abgeschlossen. Für die Polizei bedeutet dies, dass eine wahre Flut an Bildern von Schnellfahrern zu verarbeiten ist.
Starker Anstieg nach Digitalisierung
13 Radargeräte für die fixen Boxen und sechs mobile Radargeräte hat die Wiener Polizei im Einsatz. Waren es 2006 noch 240.000 Autofahrer, die in Wien wegen zu schnellen Fahrens erfasst wurden, so schnellte die Zahl im Vorjahr durch die Digitalisierung auf 350.000 hinauf.
Polizei spricht von wesentlichem Beitrag für Verkehrssicherheit.
Wichtige Überwachung der Geschwindigkeit
Das bedeute natürlich mehr administrative Arbeit, bestätigte Peter Goldgruber von der Wiener Polizei: "Das andere ist aber, dass gerade das Einhalten der Geschwindigkeit ein wesentlicher Beitrag ist, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen."

Daher müsse man ganz einfach in den Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung investieren, auch wenn es mehr an Verwaltung bedeute.
Mehr Speicher, raschere Bildverarbeitung
Digitale Radarboxen haben den Vorteil, dass sie wegen der installierten Festplatte mehr Speicherkapazität haben. Außerdem können die Daten per Mausklick in das Computersystem eingespeist werden. Früher musste ein neuer Film eingelegt beziehungsweise der alte entwickelt werden, was mehr Zeit in Anspruch nahm.
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