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MI | 11.04.2012
Abrissarbeiten auf dem Flugfeld Aspern (Bild: APA/Georg Hochmuth)
KOMMUNALES
Seestadt Wien: Die Arbeiten haben begonnen
Das endgültige Aus für das Flugfeld Aspern ist gekommen. Seit Freitag brechen Presslufthämmer die Rollbahn auf. Auf dem Areal entsteht bis zum Jahr 2028 ein neuer Stadtteil, die Seestadt Wien.
2,2 Mio. Quadratmeter Bruttogeschoßfläche werden gebaut.
28.000 Quadratmeter Rollbahn
"Das Herz der Centrope-Region" soll nach dem Willen der Stadtregierung einst in Aspern schlagen. Erst einmal ist aber nur das Schlagen der Presslufthämmer zu hören, mit denen der Belag der Rollbahn auf dem Flugfeld Aspern aufgebrochen wird. 28.000 Quadratmeter Rollbahn müssen weichen.

2028 soll ein neuer Stadtteil namens Seestadt Wien entstanden sein, der mit 240 Hektar fast so groß wie die Innere Stadt sein wird. Auf dem derzeit größten Stadtentwicklungsgebiet Österreichs sollen 8.500 Wohnungen für 20.000 Menschen und 15.000 Büroarbeitsplätze und 5.000 in Gewerbe, Wissenschaft und Forschung entstehen.
Geplantes Projekt in Aspern (Bild: aspern development AG)
Das Zentrum muss gegen internationale Konkurrenz bestehen.
Forschungs- und Entwicklungspark entsteht
In einer ersten Bauphase soll ab 2010 ein Forschungs- und Entwicklungspark von 8.500 Quadratmeter Größe entstehen. Ein internationaler Architekturwettbewerb ist ausgeschrieben.

In einer Kooperation von Technischer Universität, Wirtschaftsförderungsfonds und der Entwicklungsgesellschaft 3420 AG sollen im neuen Stadtteil Forschung und Entwicklung angesiedelt werden.

Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank (ÖVP) spricht von einem Forschungs- und Entwicklungspark "von internationalem Format", der sich in der weltweiten Konkurrenz behaupten müsse und werde.
Flugfeld Aspern (Bild: APA/Roland Schlager)
Flugzeuge, Autos und Motoren.
Flughafen 1912 eröffnet
Mit dem Spatenstich zur Seestadt Wien geht die Geschichte des Flugfelds Aspern zu Ende. Der Flughafen war 1912 eröffnet worden und war zeitweilig der größte Flughafen Österreichs. 1955 übernahm der Österreichische Aero-Club das Gelände, auf dem zusätzlich bis 1977 Autorennen stattfanden.

1980 wurde auf einem Teil des Geländes das General-Motors-Motorenwerk errichtet, die Fliegerclubs zogen endgültig ab. Ab 1988 benützte der ARBÖ den Flugplatz als Verkehrsübungsplatz.
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