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MI | 11.04.2012
Zwei Brücken über den Wienfluss (Bild: Fotolia/Augenblicke)
KULTUR
1.716 Wiener Brücken und ein Buch dazu
Die Tatsache, dass Wien mehr Brücken als Venedig hat, hat sich ein Buch verdient. In dem Band "Wiener Brücken. Bauwerke ästhetischer Ingenieurskunst" widmet sich Elisabeth Patsios den 1.716 Querungen.
Von der Donaubrücke zum Pratersteg
Wien hat zwar keine Golden Gate Bridge und keine Seufzerbrücke, mit 1.716 aber immerhin viermal so viele Brücken wie Venedig. Aus dieser Tatsache hat die Autorin Elisabeth Patsios ein Buch gemacht, das sich ganz und gar den Wiener Brücken als Bauwerken ästhetischer Ingenieurskunst widmet.

Große und größere Brücken wie die zehn Donau-, 32 Donaukanal- und 40 Wienflussquerungen sind kaum zu übersehen. Dazu kommen aber zum Beispiel noch die 271 U-Bahnbrücken, die insgesamt 12,939 Kilometer lang sind oder der kurze Konstantinsteg im Prater, mit seinem Eröffnungsjahr 1873 die älteste Brücke Wiens.
Viele im Weltkrieg zerstört
Geschichtlich bedingt ist die Tatsache, dass der Großteil der Wiener Brücken jüngeren Datums ist. Viele Brücken wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Somit sind 167 der von der zuständigen Magistratsabteilung 29 betreuten Brücken vor 1950, 651 aber nach diesem Jahr errichtet worden. Die derzeit jüngste Brücke ist ein Begleitsteg der Ostbahnbrücke.

Die Brücken sind in dem Buch nicht einfach nur aufgelistet, sondern auch künstlerisch ins rechte Licht gerückt. Eine kurze Geschichte des Brückenbaus, in der auch auf die technischen Entwicklungen des Brückenbaus eingegangen wird, ergänzt die Auflistung der verschiedenen Bauwerke.
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