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MI | 11.04.2012
Wiener Gondoliere (Bild: ORF)
LIFESTYLE
Wiens Gondolieri haben Nachwuchssorgen
Urlaubserinnerungen an Venedig werden an der Alten Donau wach, wenn die Mitglieder des 1. Wiener Gondelvereins mit ihren typischen Gefährten übers Wasser gleiten. Doch den Verein plagen Nachwuchssorgen.
Seit 14 Jahren an der Alten Donau
25 Gondolieri gibt es derzeit in Wien, einige rudern schon seit 14 Jahren über die Alte Donau. Sieben Boote hat der Verein, und im Unterschied zu den italienischen Originalen gibt es in Wien schon viel länger auch weibliche Mitarbeiter am Ruder. Passagiere sind herzlich willkommen.

Doch nun plagen den Verein Nachwuchssorgen. "Man bemüht sich über Schulen und andere. Nachdem wir der einzige venezianische Ruderverein Österreichs sind, sind wir aber auch nicht so bekannt", klagt Dominik Loss, der Präsident des 1. Wiener Gondelvereins.
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Viele gute Gründe, dabei zu sein
Dabei fehlt es nicht an Gründen, dem Verein beizutreten. Unisono loben alle Gondolieri die einzigartige Atmosphäre und Aussicht an der Alten Donau, das kostenlose Fitnesstraining und nennen auch noch einen weiteren guten Grund: Anders als die italienischen Gondolieri müssen die Wiener nicht singen.

Zumindest einmal im Jahr kommt noch ein bedeutender Unterschied zu den italienischen Vorbildern hinzu. Beim jährlichen Wettrennen geht es nicht um beschauliches Dahingleiten, sondern darum, wer der schnellste Gondoliere und die schnellste Gondoliera Wiens wird.
1. Wiener Gondelverein
c/o Dominik Loss
Wallrißstraße 7
1180 Wien
club@voga-veneta-vienna.com
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