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MI | 11.04.2012
Sofiensäle (Bild: ORF)
ARCHITEKTUR
Sofiensäle: Nur Wohnungen, kein Hotel
Kein Interessent ist für einen Hotelbau in den niedergebrannten Sofiensäle gefunden worden. Vermutlich werden jetzt doch nur Wohnungen gebaut. Eine endgültige Entscheidung wurde für die nächsten drei Wochen angekündigt.
Auch Geschäfte und Büros geplant
Wohnungsmieter statt Hotelgäste werden künftig in die Sofiensäle einziehen. Der Eigentümer ARWAG hat nach eigenen Angaben noch zwei Projekte in der Schublade.

Eine Hotelvariante dürfte nicht dabei sein. Bis jetzt gebe es immer noch keinen Interessenten, der auf der Brandruine ein Hotel bauen und betreiben will. Also wird man vermutlich dabei bleiben, dass man einfach ein Gebäude für Wohnungen, Büros und Geschäfte errichtet.
Visualisierung Wohnprojekt Sofiensäle (Bild: APA / Abramani-Sandner)
Erste Visualisierung des Wohnprojektes
Ruine verwildert immer mehr
Im kommenden Frühling soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, versichert die ARWAG- Die Baugenehmigung gebe es bereits. Die zuletzt wieder heftig kritisierte Verwilderung der Ruine stört den Eigentümer übrigens nicht.

Einem hinzugezogenen Gärtner zufolge soll das Gestrüpp für das Mauerwerk keine Gefahr darstellen. Zumindest für das eine halbe Jahr bis zum Baubeginn sei das kein Problem, hieß es.

Für die Anrainer ist das ein schwacher Trost: Sie warten seit mittlerweile acht Jahren darauf, dass die Brandruine saniert wird.
ÖVP: Nutzungskonzept statt Ankündigungen
Auch der ÖVP geht die Geduld langsam aus. "Nägel mit Köpfen" müssten nun gemacht werden, so Klubobmann Matthias Tschirf. Es bedürfe keiner weiteren Ankündigungen. Er forderte einen Zeitplan für den Wiederaufbau und ein detailliertes Nutzungskonzept. So sollten die Sofiensäle in jedem Fall kulturell genutzt werden.
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