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MI | 11.04.2012
Neue Polizei-Mitarbeiter
CHRONIK
Postbeamte bei Wiener Polizei eingeführt
In der Marrokanerkaserne in Wien-Landstraße wurden 40 Mitarbeiter der Post und der Telekom Austria für den Polizeidienst in Empfang genommen. 17 davon sollen künftig in Wiener Polizeiinspektionen Büroarbeiten erledigen.
Der erste Arbeitstag für 40 Post- und Telekommitarbeiter bei der Polizei.
Bei Verwaltungsarbeit entlasten
Die nächsten zwei Wochen müssen Verfassungs-, Verwaltungs- und Dienstrecht gebüffelt werden, bevor es dann für ein fünfwöchiges Praktikum in die jeweiligen Dienststellen geht.

Herbert Anderl, Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, betonte: "Wir wollen unsere Exekutivbeamten von administrativen Tätigkeiten entlasten, damit sie sich mehr der Kriminalitätsbekämpfung widmen können." Den Postlern und Telekom-Austria-Bediensteten wolle man eine langfristige Berufsperspektive bieten.

Dementsprechend wird es keine Polizeiarbeit im engeren Sinn sein, sondern Verwaltungsdienst.
Zweiter Ausbildungskurs geplant
Für einige Postler ist es die Gelegenheit, Versäumtes nachzuholen, wie einer der 40 neuen Polizeimitarbeiter sagte: "Ich hab schon einmal die Chance verpasst, vor 15 Jahren zur Polizei zu gehen - und das hat mir bis heute leidgetan. Diesen Zug wollte ich natürlich nicht verpassen." Andere sehen es mit gemischten Gefühlen.

Noch heuer soll es einen zweiten Ausbildungskurs mit weiteren Freiwilligen geben.
Neben den 17 Beamten in Wien traten auch in Ober- und Niederösterreich Postbedienstete und Mitarbeiter der Telekom ihren neuen Dienst bei der Polizei an.
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