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MI | 11.04.2012
Karl Merkatz ist "Mundl" (Bild: APA/Hans Klaus Techt)
KULTUR
"Echte Wiener" wird fortgesetzt - in Döbling
"Echte Wiener. Die Sackbauersaga" bekommt eine Fortsetzung. Produzent Robert Winkler präsentierte am Mittwoch die Fortsetzung, in der es Mundl und seine Familie nach Döbling verschlägt. Eine Erbschaft macht's möglich.
"Echte Wiener II. Die Deppat'n und die Gspritzt'n"
Eine Villa mit Garten
"Hanni kommt durch eine Erbschaft zu Vermögen, und da kaufen sie sich eine Villa in Döbling", umriss Autor Ernst Hinterberger den Inhalt der Fortsetzung mit dem Titel "Echte Wiener II. Die Deppat'n und die Gspritzt'n".

Mundl soll dafür sorgen, dass der verwahrloste Garten hergerichtet wird. "Und natürlich gibt es auch eine neue Lebensaufgabe für den Mundl. Er lernt wen kennen, der intellektuell sein Gegenstück ist", so Hinterberger.
Karl Merkatz ("Mundl"), Erika Deutinger ("Hanni"), Ingrid Burkhard ("Toni"), Pascal Giefing ("Edi"), Liliana Nelska ("Irmi") und Klaus Rott ("Karli") (v.l.n.r.) (Bild: APA/Hans Klaus Techt)
Ernst Hinterbergers Drehbuch überzeugte die Akteure.
"Sollen wir alle im Rollstuhl spielen?"
Fast 380.000 Menschen lockte der erste Teil von "Echte Wiener" in die heimischen Kinos. Eine Fortsetzung schien zunächst unmöglich. "Was sollen wir da machen? Sterben?", scherzte etwa der 79-jährige Mundl-Darsteller Karl Merkatz.

Auch seine Film-Ehefrau Ingrid Burkhard schlug in die selbe Kerbe: "Sollen wir alle im Rollstuhl spielen?" Doch schlussendlich konnte sie der Produzent mit dem Drehbuch von Ernst Hinterberger überzeugen.
Drehstart im Mai 2010
Realisiert werden soll das Projekt im Mai und Juni 2010. Regisseur Kurt Ockermüller ist wieder mit dabei. Einzig ausfinanziert ist der Film laut Produzenten noch nicht. Es gebe allerdings eine "enge Kooperation mit der Wirtschaft" und auch "Mundls Bier" ist mittlerweile als eigene Sorte auf dem Markt...
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