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MI | 11.04.2012
Straflandesgericht (Bild: ORF)
JUSTIZ
Landesgericht bekommt neuen Präsidenten
Der neue Präsident des Wiener Straflandesgerichts heißt Friedrich Forsthuber. Der erst 46-Jährige wird mit 1. Jänner 2010 das größte Gericht des Landes übernehmen.
Das Graue Haus wird bald von Friedrich Forsthuber geleitet.
Jahrelang Pressesprecher im Gericht
Mit Forsthuber kehrt ein "alter Bekannter" ins Graue Haus zurück: Der Strafrichter war unter dem legendären "Landl"-Präsidenten Günter Woratsch jahrelang Mediensprecher, ehe er ans Wiener Oberlandesgericht (OLG) wechselte. Seit längerem hat sich Forsthuber auch in der Standesvertretung engagiert.

Derzeit ist er stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Strafrecht in der Richtervereinigung. Zu den Hobbys des dreifachen Familienvaters zählen Geschichte und Archäologie.
Offizielle Bestätigung fehlt noch
Das Justizressort hielt sich zwar vorerst noch bedeckt, zuverlässigen Informationen zufolge ist die Personalentscheidung aber bereits mit dem Bundeskanzleramt und dem Bundespräsidenten akkordiert.

Die Unterschrift von Bundespräsident Heinz Fischer unter die Ernennungsurkunde gilt demnach nur mehr als Formsache.

Der designierte Straflandesgerichts-Präsident will vor seiner offiziellen Ernennung keine öffentlichen Erklärungen abgeben.
Vier Bewerber
Nach dem Tod von Gerichtspräsidentin Ulrike Psenner im vergangenen August hatten sich neben Forsthuber unter anderen auch die Präsidentin des Landesgerichts Krems, Ingeborg Kristen, und "Landl"-Vizepräsidentin Eva Brachtel um die Leitung des Grauen Hauses beworben.
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