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MI | 11.04.2012
Albertinapassage (Bild: ORF)
CHRONIK
Neues Leben für Albertinapassage
Aus der Albertinapassage unter dem Ring bei der Staatsoper soll eine American Bar mit Spitzengastronomie und Livemusik werden. "Dinner Dance" heißt das Konzept. Im Frühjahr 2011 soll es eröffnen.
Touristen und heimisches Publikum sollen angesprochen werden.
Passage soll in keinem Reiseführer fehlen
"Ein solches Angebot, das in den wichtigsten Metropolen weltweit erfolgreich funktioniert, fehlt noch in Wien", sagte Matthias Kamp von Sunshine Enterprises GmbH. Kamp, dessen Diskothek in der Babenberger Passage schon seit Jahren äußerst erfolgreich läuft, will mit "Dinner Dance" die klassische American-Bar-Kultur mit Spitzenküche und bester Livemusik kombinieren.

Ziel sei es, die Albertinapassage zu einer permanenten, nationalen und internationalen Bühne für Design und moderne Kunst und Kultur "made in Vienna" zu machen. Sie soll zu einem Punkt werden, der in jedem Wien-Reiseführer zu finden sein soll, hieß es.

Zielpublikum seien nicht nur Gäste der Vier- und Fünfsternehotels, sondern auch "erwachsenes" heimisches Publikum, so Kamp.
Video von der Albertinapassage

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Österreichische Küche von Reinhard Gerer
Das kulinarische Konzept soll mit Reinhard Gerer einer der prominentesten Köche Österreichs umsetzen: "Wir brauchen uns nicht nach Asien, dem Osten, Westen oder Süden orientieren. Wir haben in Österreich einen so großen Fundus", so Gerer gegenüber "Wien heute".
Insgesamt 18 Nutzungskonzepte für Passage wurden vorgelegt.
15.000 Euro Miete im Monat
Das Unternehmen Kamps war eines von 18, die sich mit einem Nutzungskonzept für die Albertinapassage an einer Interessentensuche der Stadt beteiligten. Sein Konzept wurde am besten bewertet.

Kamp verpflichtete sich vertraglich, das Konzept "Dinner Dance" umzusetzen, wobei alle Investitionskosten vom Betreiber zu tragen sind. Er muss zudem pro Monat 15.000 Euro Miete zahlen, die Stadt ist umsatzbeteiligt.
Projekt muss noch Gemeinderat passieren.
Eröffnung im Frühjahr 2011
Überzeugt vom Konzept gab sich auch Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ). Tourismusdirektor Norbert Kettner sprach von einem "hochinteressanten Projekt", das auch "touristisch gesehen zu einer weiteren Belebung der Innenstadt beitragen" werde.

Das Projekt muss noch vom Gemeinderat abgesegnet werden. Unmittelbar danach kann mit der Detailplanung für das 1.500 Quadratmeter große Lokal begonnen werden. Einen Eröffnungstermin gibt es noch nicht. Nach Angaben der Stadt kann aber im Frühjahr 2011 damit gerechnet werden.
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