Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Roland Düringer (l.) und Christian Tramitz als "Die Gipfelzipfler" (Bild: ORF/MR-Film/Hubert Mican)
MEDIEN
Die "Gipfelzipfler" legen los
Der ORF startet heute Abend seine erste Echtzeit-Sitcom: "Die Gipfelzipfler" mit Roland Düringer und Christian Tramitz bekommen genau 250 Minuten in zehn Folgen Zeit, um einen Volksmusik-Hit aus dem Ärmel zu schütteln.
Verschiedene Welten prallen aufeinander.
Der steinige Weg in den Volksmusikhimmel
"Wir bringen hier liebevoll und ironisch mehrere Welten zusammen: das ORF-1-Publikum und die volkstümlichen Musikanten sowie die Schauspielerwelten von Christian Tramitz und Roland Düringer", umreißt ORF-Fernsehfilmchef Heinrich Mis das Szenario.

Der Sänger Frank, gespielt von Christian Tramitz, braucht die Gage für längst überfällige Leasingraten seines Autos. Der Gitarrist Mick, gespielt von Roland Düringer, fühlt sich der Rockmusik verpflichtet und träumt schon lange vom großen Durchbruch. Beide werden kurzfristig engagiert, um einen volkstümlichen Hit zu interpretieren. Nun stehen sie da, sind bereit für den Eintritt in den Volksmusikhimmel - doch nichts funktioniert wie geplant.
Roland Düringer und Christian Tramitz (r.) als "Die Gipfelzipfler" (Bild: ORF/MR-Film/Hubert Mican)
Harter Umgang mit der Konkurrenz (Bild: ORF/MR-Film/Hubert Mican) 250 Minuten für den großen Hit
Nur Stunden vor ihrem Auftritt zieht der Komponist des Hits die Aufführungsrechte zurück. Frank und Mick wollen sich nicht geschlagen geben und beschließen kurzerhand, einen Ersatzhit aus dem Hut zu zaubern. Es bleiben ihnen 250 Minuten Zeit, um ihr Lied für ihren großen Auftritt fertig zu bekommen.

Fieberhaft gehen sie an die Arbeit. Doch wie bringt man einen Volksmusikanten und einen Rocker unter einen Hut? Zwischen Proben, Problemen mit den Kostümen, jeder Menge Künstlerstress und sogar einer polizeilichen Einvernahme versuchen sie, ihren Hit zu komponieren. Zu allem Unglück taucht dann noch die Konkurrenz in Person des Trios der "Almabtreiber" auf.
Christian Tramitz (Bild: ORF/MR-Film/Hubert Mican) Text und Melodie mit "absoluter Qualität"
"Das hat absolut das Zeug, um in eine dieser zahllosen Volksmusiksendungen aufgenommen zu werden", äußerte sich Christian Tramitz selbstbewusst zu dem Hit, der in der Sitcom entstehen soll. Text und Melodie hätten absolute Qualität. Man könne durchaus mit den Profis mithalten.
Roland Düringer (Bild: ORF/MR-Film/Hubert Mican) "Komik in Echtzeit"
"Das Ganze endet schließlich in einem großen Shwodown, der eine überraschende Wendung nimmt", verrät Drehbuchautor Murmel Clausen. Aus seiner Feder stammen Erfolge wie "Der Schuh des Manitu" und "Bully Parade". Regie bei der Echtzeit-Sitcom führte Harald Sicheritz, der unter anderem auch "Tatort"-Folgen oder "Muttertag" in Szene setzte.

Die Herausforderung einer Echtzeit-Sitcom liege darin, dass es keine Schnittmöglichkeit gebe, erklärte Roland Düringer bei den Dreharbeiten: "Man muss sich sehr genau überlegen, was wann und wo passiert, da die Handlung ohne Unterbrechung und Zeitsprünge in einem durchgeht." Es sei wie im richtigen Leben, man könne nichts herausschneiden. Jede Minute während des Countdowns bis zum finalen Auftritt der "Gipflzipfler" entspricht auch einer Minute in der Serie. Es ist quasi Komik in Echtzeit.
Roland Düringer, Matthias Franz Stein, Christian Tramitz (Bild: ORF/MR-Film/Hubert Mican)
Die beiden ersten Folgen am 1. April
Die zehn Episoden der "Gipfelzipfler" sind ab 1. April in der "Donnerstag Nacht" jeweils als Doppelfolge zu je 25 Minuten zu sehen. In den beiden ersten Folgen "Falsche Stimme" und "Almabreibung" geht es unter anderem um weibliche Stimmen, die von der Playback-CD kommen und um einen Moderator, der den "Gipfelzipflern" unerwartet Schützenhilfe leistet.

Neben Düringer und Tramitz mit dabei sind unter anderem noch Günther Paal, Wolfgang Pissecker, Tim Seyfi, Matthias Franz Stein und Walter Kordesch.
Ganz Österreich
Wien News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News