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MI | 11.04.2012
Cosmos (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
75-Millionen-Forderung an Cosmos
Im Zuge der Cosmos-Pleite haben nun 1.509 Gläubiger Forderungen in der Höhe von 75 Millionen Euro angemeldet. Am Freitag ging der finale Abverkauf über die Bühne.
Mehrere Millionen für Personalkosten
Allein für die rund 1.156 betroffenen Dienstnehmer beliefen sich die Forderungen auf 1,43 Mio. Euro, so Wolfgang Hrobar vom Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) am Montag. Dazu dürften noch Kosten für Abfertigungen von rund 2,8 Mio. Euro kommen.

Die rasche Schließung der angemieteten 27 Cosmos-Filialen sei für die Gläubiger der richtige Schritt gewesen, so Hrobar, da allein monatliche Personalkosten und Mietaufwendungen mehrere Millionen ausmachten.
Anfechtungen werden geprüft
Die Prüfung der Forderungsanfechtungen werde noch zu erfolgen haben, so Hrobar. Dabei gehe es vor allem um eine angemeldete Forderung der Cosmos-Gesellschafterin Nove-K im Zusammenhang mit der Übernahme der Gesellschaftsanteile und dem Erwerb von fällig gestellten Forderungen.

Das Unternehmen hatte Ende 2009 seine Bankschulden in Höhe von 18,5 Mio. Euro an die slowakische Firma der Cosmos-Eigentümer, der Tiroler Brüder Stauder, verkauft.

Wegen vorzeitiger Auflösungen wurden Schadensersatzansprüche von 13,8 Mio. Euro angemeldet.
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