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MI | 11.04.2012
Amy Macdonald während eines Konzerts auf dem 27. Donauinselfest (BNild: APA/Andreas Pessenlehner)
LIFESTYLE
Donauinsel Tag Zwei: Über eine Mio. Besucher
Am zweiten Tag des 27. Donauinselfests sind am Samstag Stars wie Amy MacDonald, Minisex oder Supertramp-Stimme Roger Hodgson auf der Bühne gestanden. Mehr als eine Million Besucher strömten am zweiten Tag auf die Insel.
Übersichtsfoto auf das 27. Donauinselfest (Bild: APA/Andreas Pessenlehner)
Mehr als eine Mio. Besucher am zweiten Tag.
Gothic-Pop, Schlagerklänge und DJ-Sets
Nachdem am ersten Tag rund 600.000 Besucher auf die Insel gekommen waren, erwartete die Gäste auch am zweiten Tag ein dicht gedrängtes Programm.

Und das Publikum kam in Massen: Mehr als eine Million Menschen sorgten für einen starken Zustrom bis in die späten Abendstunden. Es gab keinerlei gröberen Zwischenfälle, die Polizeieinsätze hätten dem üblichen Ausmaß einer Großveranstaltung entsprochen, hieß es.

Zu den Höhepunkten am Samstag zählten die Performances der schottischen Popsängerin Amy MacDonald, der finnischen Gothic-Pop-Band HIM und Schlagerbarden Nik P. sowie eine DJ-Session mit Paul Van Dyk.
Besucher vor der Radio Wien Bühne am zweiten Tag des 27. Donauinselfestes 2010 (Bild: APA/Andreas Pessenlehner)
Amy Macdonald während eines Konzerts auf dem 27. Donauinselfest (Bild: APA/Andreas Pessenlehner)
Mehr als 30.000 Fans kamen, um Amy MacDonald live zu erleben.
Amy MacDonald sorgte für Staus
Beinahe bis auf den letzten Millimeter ausgefüllt war am Abend der Rasen vor der Ö3-Bühne, als die 22-jährige Schottin Amy MacDonald um 21.00 Uhr hinter das Mikrofon trat.

Die junge Sängerin, die es mit Singles wie "This Is Life" oder "Don't Tell Me That It's Over" zu beachtlichen Chartplatzierungen schaffte, zog die Massen an. Mehr als 30.000 Fans kamen, rings um das Stage-Gelände gab es so gut wie kein Weiterkommen mehr.

Menschen blieben vor den Bühneneingängen stehen und lauschten so den Nummern des Popstars, der erst im Frühjahr sein zweites Album "A Curious Thing" ablieferte. Auch auf den Treppelwegen herrschte kurzfristig Stillstand. Beim eigentlichen Headliner Thunderballs, der MacDonald nachfolgte, ging es weitaus lockerer zu.
Video mit Auftritten von Supermax, Minisex und Roger Hodgson

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Kaurt Hauensteion alias Supermax beim 27. Donauinselfest 2010 (Bild: ORF/Naderer)
Minisex, Supermax und Roger Hodgson bespielten die Radio-Wien-Festbühne.
"Love Machine" und "kleiner Spion"
Auf der Radio-Wien-Festbühne standen Auftritte von Minisex ("Rudi gib acht", "Du kleiner Spion"), Kurt Hauenstein alias Supermax ("Love Machine") und Supertramp-Stimme Roger Hodgson auf dem Programm. Dieser sorgte ebenso für volles Haus wie MacDonald.

Zudem präsentierte Alf Poier mit Band auf der Kulturbühne das Programm "This isn't it!", zuvor gab es ein Auftritt von Jochen Distelmeyer. Der ehemalige Blumfeld-Sänger präsentierte sein erstes Soloalbum "Heavy".

Dank der kraftvollen, teils durchaus ruppigen Interpretationen von äußerst melodieverliebten Songs bebte der holzbebretterte Boden ordentlich. Die Zuhörerschaft johlte, Distelmeyer bedankte sich artig: "Ganz geil, sehr sexy!"
Besucher am Donauinselfest 2010 (Bild: ORF/Naderer)
Polizeisprecher: "Es war fast gar nichts".
Ruhiger Tag für Wiener Polizei
Ausgesprochen ruhig ist der Samstag beim 27. Wiener Donauinselfest für die Polizei verlaufen. Es gab lediglich sechs Festnahmen nach dem Verwaltungsstrafrecht.

96 Einsätze, 36 Identitätsfeststellungen und 78 Anzeigen nach dem Strafrecht bedeuteten bei rund einer Million Besuchern nicht allzu viel Arbeit für die Exekutive. "Es war fast gar nichts", sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger am Sonntag.
Fußballübertragung für 150 Leute.
Mini-WM-Enklave auf der vuvuzelafreien Insel
Keine Trikots, keine Vuvuzelas, keine Riesenleinwände: Das Donauinselfest ist im Gegensatz zu 2006 dieses Jahr WM-freie Zone - mit einer Ausnahme: In einem kleinen, 150 Menschen fassenden Bereich hinter der Radio-Wien-Bühne wurde für Fußballfans eine Art Mini-Enklave errichtet.

Dort können sich Anhänger des runden Leders vor einen Flatscreen drängen. Beim ersten Achtelfinale zwischen Uruguay und Südkorea herrschte in der "WM Area" allerdings maue Stimmung - abgesehen von ein paar Sekunden unmittelbar nach dem 1:0 für die südamerikanische Mannschaft.
Donauinselfestbesucher während der TV-Übertragung des Achtelfinalspiels (Bild: APA/Andreas Pesslenlehner)
"Werden an Drei-Millionen-Grenze kommen"
Projektleiter Sascha Kostelecky rechnete für Samstag mit dem stärksten Andrang innerhalb des dreitägigen Open-Air-Spektakel. Bisher laufe alles ohne Probleme: "Ich bin sehr, sehr, sehr zufrieden", versicherte Kostelecky.

Angesichts der sommerlichen Wetterverhältnisse erwartet der Cheforganisator für die diesjährige Ausgabe des Festreigens deutlich mehr Besucher als im Vorjahr: "Insgesamt werden wir wohl an die Drei-Millionen-Grenze kommen."

2009 hielten Regen und die eher herbstlichen Temperaturen viele Menschen von einem Inselbesuch ab. Damals zählte man an drei Tagen "nur" zwei Millionen Besucher.
Wegen Flüssigkeitsmangels kollabierte Gäste
Bei den Rettungseinsätzen am ersten Tag handelte es sich um "nichts Gravierendes", teilte der stellvertretende Einsatzleiter Alexander Prischl mit.

In den meisten Fällen handelte es sich um wegen Flüssigkeitsmangels kollabierte Besucher. Deswegen sein Rat für die weiteren Festtage: "Untertags viel trinken."
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