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MI | 11.04.2012
Paulinenwarte nach der Generalsanierung (Bild: ORF/jah)
KOMMUNALES
Paulinenwarte nach 25 Jahren wieder offen
Nach Jahrzehnten des Dornröschenschlafs geht es nun in Währing wieder aufwärts: Die 23 Meter hohe Paulinenwarte im Türkenschanzpark hat nach ihrer Generalsanierung eröffnet.
673.000 Euro in Sanierung investiert.
Generalsanierung des Turms abgeschlossen
Zwei Jahre dauerten die Renovierungsarbeiten, nachdem das Bauwerk zuvor wegen Baufälligkeit rund 25 Jahre für Aufstiegswillige gesperrt war.

Mittlerweile wurden die Ziegelsteine nachgemauert, die Stahlkonstruktion der Aussichtsplattformdecke teilerneuert, der Holzdachstuhl abgedichtet.

Und auch im Inneren zeigen sich Stiegenaufgang, Türen oder Innenbeleuchtung in neuem Gewand. Für die Sanierung wurden von Stadt und Bezirk insgesamt 673.000 Euro investiert.
Paulinenwarte nach der Generalsanierung (Bild: ORF/jah)
Aufstieg zur 23 Meter hohen Paulinenwarte kostet 50 Cent.
Aussichtsturm und Wasserspeicher
Bei ihrer Eröffnung 1888 im Rahmen der Freigabe des gesamten Türkenschanzparks hatte die Paulinenwarte eine Doppelfunktion. Sie war einerseits Aussichtsturm und andererseits Wasserspeicher, der von dieser höchstgelegenen Stelle der Anlage den übrigen Park bewässerte.

So findet sich im unteren Teil des Turmes ein Blechtank, der von einem naheliegenden Brunnen gespeist wurde. Ihren Namen erhielt die Warte übrigens von Fürstin Pauline von Metternich, die für deren unmittelbares Umfeld exotische Pflanzen spendete.

Die Naturfreunde Währing und die Stadtgärten werden an Wochenenden bis Anfang Oktober gegen 50 Cent Eintritt das Erklimmen der 88 Stufen ermöglichen, wie das Umwelt- und das Kulturressort der Stadt mitteilten.
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