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MI | 11.04.2012
Radfahrer und herannahendes Auto (Bild: dpa/Martin Gerten)
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"Shared Space" auch in Wien möglich?
"Shared Space" - Straßen ohne Verkehrszeichen und keine baulich getrennten Gehsteige mit gleichberechtigten Verkehrsteilnehmern halten Verkehrsplaner auch in Wien für möglich.
Studie hält "Shared Space" in Wien für möglich.
Verkehrsplaner glauben an weniger Unfälle
Durch das Konzept des gemeinsamen Raumes sind die Verkehrsteilnehmer aufmerksamer, das zeigen Erfahrungen in Holland. Statt mehr Unfällen gäbe es sogar weniger, hieß es von Verkehrsexperten.

Eine aktuelle Studie im Auftrag der Stadt Wien zeigt, dass das Konzept des gemeinsamen Raumes in Wien durchaus möglich ist. Für den Verkehrsplaner Andreas Käfer wäre es nun wichtig, geeignete Bereiche zu finden, in denen eine hohe Frequenz aller Verkehrsteilnehmer registriert wird.
Uneinigkeit bei Bezirksvorstehern
Anbieten würde sich laut Käfer etwa die Mariahilfer Straße zwischen der Andreasgasse und der Zieglergasse.

Der Bezirksvorsteher von Neubau, Thomas Blimlinger (Grüne), wäre einverstanden: "Dieser 300 Meter lange Abschnitt wird innerhalb von 24 Stunden von rund 8.500 Pkws und etwa 50.000 Menschen frequentiert. Eine Situation, die nach einer intelligenten Lösung wie Shared Space verlangt".

Die Mariahilfer Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann (SPÖ) möchte dagegen in diesem Bereich lieber eine Fußgängerzone verwirklichen. Gespräche mit Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) sind erst für nächstes Jahr geplant.
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