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MI | 11.04.2012
Alfred Zoff: Landschaft mit Windmühle (Bild: Verband Österreichischer Antiquitäten- und Kunsthändler)
KUNST
Zwei Kunstmessen: 14 Tage Kunst
Wien steht für zwei Wochen im Zeichen zweier bedeutender Kunstmessen. Derzeit findet die Internationale Kunst- und Antiquitätenmesse "Wikam" statt. Am 6. November beginnt die 42. Kunst- und Antiquitätenmesse.
Gottfried Helnwein: "Michael Jackson" (Bild: Verband Österreichischer Antiquitäten- und Kunsthändler) Kunst aus fünf Jahrhunderten bei "Wikam"
Über eine Zeitspanne von 500 Jahren erstreckt sich das breitgefächerte Angebot der "Wikam" im Palais Ferstel und im Palais Niederösterreich. Es entspannt sich zwischen einem flämischen Marienbildnis, das um 1500 entstanden ist, bis hin zu einem Michael-Jckson-Porträt Gottfried Helnweins von 1990.

Die Messe kann nicht nur mit Sonderausstellungen zu Albrecht Dürer, Alfred Zoff und Alfred Kornberger aufwarten. Einmalig ist "Salzburg 360°", ein Rundfoto von Hans-Georg Esch. Es gilt mit knapp 26 Meter Länge als das weltweit größte Rundfoto und ist erstmals in Wien zu sehen. Nach der Messe wird es auch in Hamburg, London und bei der Weltausstellung in Shanghai zu sehen sein.
Unterschiedlichste Stile und Epochen
Unterschiedlichste Strömungen sind bei den Gemälden und Zeichnungen vertreten, etwa mit Rudolf von Alts Landschaftsstudie "Ansicht von Taufers" und Ludwig Heinrich Jungnickels "Der Tennisdandy" (1905) bis zu Werken Maria Consuelo Vargas de Speiss unter ihrem Künstlernamen MACON.

Daneben vertreten sind auch Kunst und Schmuck aus der Antike, Skulpturen und Mobiliar, Musikinstrumente und Textilkunst. So sind etwa im Palais Ferstel Kunstkeramiken der Wiener Werkstätten ab 1900 mit Arbeiten von Eduard Klablena, Ferdinand Liebermann und Michael Powolny zu sehen. Die Wikam findet bis 7. November statt.
Albin Egger Lienz "Zwei Mäher" (Bild: Schütz Kunst & Antiquitäten Wien) Erlesenes bei Kunst- und Antiquitätenmesse
Von 6. bis 14. November lädt die 42. Kunst- und Antiquitätenmesse in die Wiener Hofburg. Hier dreht sich der Schwerpunkt um Werke von Schiele, Klimt und Kokoschka. Allerdings sind auch andere prominente Exponate wie die "Zwei Mäher" von Albin Egger Lienz oder Andy Warhols Darstellung von Albert Einstein zu sehen.

Auch hier vertreten sind Skulpturen, Möbel, Design, Fotografie und Schmuck. Darunter ist auch eine Alfred Loos zugeschriebene Vitrine oder ein edles Kommodenpaar von Guiseppe Magglioni. Von Alfred Hrdlicka ist die knapp zweieinhalb Meter große Bronzeskulptur "Orpheus II." zu sehen.
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