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MI | 11.04.2012
Natascha Kampusch (Bild: dpa/Marcus Brandt)
CHRONIK
Zukunft des geplanten Kampusch-Films unklar
Nach dem überraschenden Tod des deutschen Filmproduzenten Bernd Eichinger kann man bei der Filmfirma Constantin noch keine Aussage über die Zukunft des geplanten Kampusch-Films machen. Man sei in den Vorarbeiten gewesen.
Filmstart war für 2012 avisiert.
"Kann man jetzt nicht sagen"
"Da kann man zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen. Dazu kam Eichingers Tod für uns viel zu überraschend", sagte ein Sprecher der Filmfirma Constantin.

Man sei mitten in den Vorarbeiten gewesen, hieß es vonseiten Constantin. Ein Filmstart war ursprünglich für 2012 anvisiert.
Rechte mit Kampusch waren geklärt
Im Vorjahr war bekannt geworden, dass Eichinger den Entführungsfall gemeinsam mit dem Journalisten und Dokumentarfilmemacher Peter Reichard für Constantin verfilmen möchte.

Reichard hatte Kampusch für die ARD-Reportage "Natascha Kampusch - 3096 Tage Gefangenschaft" über mehrere Monate hinweg interviewt.

Eichinger und die Constantin Film hatten sich mit Natascha Kampusch im Vorjahr geeinigt. In einer Aussendung der Constantin Film wurde Kampusch zitiert: "Viele einfühlsame Zusendungen der letzten Jahre haben mich dazu bewegt, mein Schicksal verfilmen zu lassen."
Bernd Eichinger (Bild: dpa/Rainer Jensen) Internationale Erfolge als Produzent
Der 61-jährige Bernd Eichinger starb bei einem Essen im Familienkreis in Los Angeles. Er zählte seit Jahrzehnten zu Deutschlands erfolgreichsten Film-Produzenten und Drehbuchautoren.

Zu seinen größten Erfolgen zählen "Die unendliche Geschichte", "Der Name der Rose", "Das Geisterhaus", "Der Untergang" und "Das Parfum".

In den letzten beiden Jahren waren die Bernd Eichinger-Filme "Der Baader Meinhof Komplex" und "Zeiten ändern dich" in den Kinos zu sehen.
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