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MI | 11.04.2012
Leica Nr. 7 aus dem Jahr 1923 (Bild: Galerie Westlicht)
LIFESTYLE
Weltrekordpreis: 1,32 Millionen für Leica
Den Rekordpreis von 1,32 Millionen Euro hat heute eine seltene Vorserien-Leica aus dem Jahr 1923 bei der "Photographica Auction" in der Galerie WestLicht gebracht. Sie ist damit die teuerste Kamera aller Zeiten.
Leica-Kamera Nr. 7 einer kleinen Serie von etwa 25 Stück.
Schätzwert lag weit darunter
Mehrere Bieter bekundeten laut der Galerie WestLicht bereits im Vorfeld ihr Interesse. Dabei war sie auf 350.000 bis 450.000 Euro geschätzt worden. Nun erzielte sie zur Überraschung aller den Rekordpreis von 1,32 Millionen Euro, wie es Samstagmittag gegenüber wien.ORF.at hieß.

Am Ende einer 20-minütigen Bieterschlacht machte ein asiatischer Privatsammler das Rennen und erhielt von Auktionator Niki Schauerhuber den vom Saalpublikum mit Applaus gefeierten Zuschlag.
Leica Nr. 7 aus dem Jahr 1923 (Bild: Galerie Westlicht)
Meilenstein der modernen Fotografie
Bei der Kamera handelt es sich um die Nr. 7 der in einer kleinen Serie von etwa 25 Stück gebauten Testkameras von Leitz aus dem Jahr 1923. Sie wurde zwei Jahre vor der offiziellen Markteinführung der Leica (Leitz Camera) gefertigt.

Es ist die einzige bekannte Kamera mit "Germany"-Gravur auf der Deckkappe. Laut Werkunterlagen wurde die Kamera zur Patentanmeldung nach
New York geschickt, somit ist sie auch die erste exportierte Leica. Sie gilt als einer der wichtigsten Meilensteine der modernen Fotografie.
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