Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Tankstelle (Bild: Fotolia/Vojtech Vlk)
WIRTSCHAFT
Spritpreis-Datenbank geht in Probebetrieb
Wo Benzin und Diesel in der Nähe am billigsten sind, soll sich künftig in einer Online-Datenbank herausfinden lassen: Der Probebetrieb der sogenannten Spritpreis-Datenbank beginnt heute - online geht sie in einer Woche.
Spritpreisrechner soll Autofahrern helfen
Vor dem Tanken kurz im Internet nachschauen, wo der Treibstoff in der näheren Umgebung am billigsten ist: Das geht ab Montag nächster Woche mit dem so genannten Spritpreisrechner. Bis dahin läuft ein Probebetrieb mit den Tankstellenbetreibern.

Diese müssen künftig jede Preisänderung bei Superbenzin und Diesel elektronisch an eine Datenbank melden, die bei der Regulierungsbehörde E-Control angesiedelt ist.
Datenbank soll Wettbewerb fördern.
Preise der fünf günstigsten Tankstellen
Und so funktioniert die Datenbank für die Autofahrer: Sie können ab dem 16. August online eine Adresse in eine Suchmaske eingeben, wobei der Umkreis so lange erweitert wird, bis zehn Tankstellen gefunden sind, die auf einer Landkarte angezeigt werden.

Diese zehn werden aufgelistet, im Einklang mit den EU-Wettbewerbsregeln, werden die fünf günstigsten Anbieter mit Angabe der gemeldeten Preise zu sehen sein.

Somit sollen sowohl wettbewerbsverzerrende Preisangleichungen nach oben, als auch umweltschädigende Umwegverkehre durch das Fahren langer Strecken zum Tanken verhindert werden.
Weitere Infos zu Tankstellen
Neben den günstigsten Preisen werden unter anderem auch Daten über die Öffnungszeiten, die Betriebsform und das Shopangebot der Tankstellen abrufbar sein.

"Wir wollen die Autofahrer möglichst aktuell über die günstigsten Tankstellen in ihrer Umgebung informieren", betonte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) in einer Aussendung.

Die Datenbank beruht auf einer Novelle des Preistransparenz-Gesetzes sowie der neuen Preistransparenz-Verordnung.
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