Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Bild: APA
Wien-Mitte
ÖBB und BA-CA einig über Kaufpreis
ÖBB und Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) haben sich am Montag über den Kaufpreis des Grundstücks für den Neubau des Bahnhofs Wien-Mitte geeinigt. Der Preis bleibt geheim, das Projekt ist einen wesentlichen Schritt weiter.
Stillschweigen über Kaufpreis.
"Wesentliche Einigung erzielt"
"Die wesentliche Einigung zwischen den Partnern ist erzielt. Das Bahnhofsgelände Wien-Mitte wird in Kürze von den ÖBB an eine eigens gegründete Gesellschaft, das ist die Salima Wien-Mitte Projektentwicklungsgesellschaft, verkauft", sagte Erich Hampel von der BA-CA.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Was genau in das neue Gebäude hineinkommt, ist noch nicht endgültig fix. Möglich ist weiterhin auch ein Hotel, hieß es am Montag.
Bahnhof und Einkaufszentrum
Der geplante Bau stelle ein wichtiges Symbol für die Stadt dar, "als Tor für die Gäste Wiens und die Wiener, als Nahverkehrsknotenpunkt und als städtebaulicher Akzent", sagte Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ).

Beim Bahnhof in der Landstraße soll ein 70 Meter hohes Hochhaus errichtet werden. Die Arkaden mit Geschäften und Büros sollen halb so hoch werden. Geplant sind auch die Neugestaltung des Bahnhofsareals und ein Einkaufszentrum. Insgesamt stehen rund 80.000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung.
Projektkosten betragen rund 300 Millionen Euro.
Projekt um 300 Millionen Euro
Die Salima wurde von der BA-CA als Finanzinvestor und vom Bauträger B.A.I. ins Leben gerufen. Die Projektkosten sollen insgesamt rund 300 Millionen Euro betragen.

Als Baubeginn ist nun Ende 2006 vorgesehen, die Bauzeit soll drei Jahre betragen. Die Verträge sollen in den nächsten Tagen unterschrieben werden.
Gemischte Reaktionen
Die Wiener ÖVP forderte auch den Bau einer Kinderbetreuungsstelle und einer Polizeiinspektion im neuen Bahnhof Wien-Mitte. Neben dem raschen Baubeginn sei vor allem die Erhaltung der Nahversorgung in der Landstraßer Hauptstraße notwendig.

Die FPÖ forderte, dass das Projekt nicht größer gebaut werde als geplant. Sollte dies doch der Fall sein, werde man Rechtsmittel ergreifen, hieß es.
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