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MI | 11.04.2012
Sigmund Freud (Bild: APA)
Psychotherapie
Grünes Licht für Sigmund-Freud-Privatuni
Für den Start der neuen Sigmund-Freud-Privatuniversität für Psychotherapie wurden alle Genehmigungen erteilt. Die Uni will ihren Betrieb mit rund 200 Studenten im Oktober 2005 aufnehmen.
Vollstudium der Psychotherapie-Wissenschaft.
Lehre und Forschung vereinen
"Ein Vollstudium der Psychotherapiewissenschaft, das Lehre und Forschung vereint", ist das Ziel der neuen Uni, so Rektor Alfred Pritz.

Bei einem Auswahlverfahren sollen 200 Studenten ausgesucht werden. Für die Zukunft erwartet sich Pritz ebenfalls je 200 neue Interessenten, wobei er auf "eine positive Auswirkung durch die Aufhebung der Zugangsbeschränkungen an den Unis" hofft.
Finanzierung aus vier Bereichen
Finanziert wird das Projekt auf vier Schienen: über Studiengebühren von 4.750 (Bakkalaureat) beziehungsweise 5.250 Euro (Magisterium) pro Semester, über öffentliche Forschungsgelder, Sponsoren und Eigenmittel, erklärte Pritz.
50 Lektoren aus dem In- und Ausland.
Auch Weiterbildung und Lehrgänge
Neben dem Vollstudium sind auch Weiterbildungsangebote und Studienlehrgänge geplant, etwa für Kinder- und Jugendlichen-Therapie. Unterrichten werden neun Stammlehrende und etwa 50 Lektoren aus dem In- und Ausland.

Die Uni verfügt auch über eine eigene Ambulanz, die ihren Schwerpunkt auf Randgruppen, etwa alte Menschen, setzten wolle.
Elfte private Uni
Die Sigmund-Freud-Universität ist bereits die elfte der seit fünf Jahren existierenden Privatunis in Österreich. Auf die Privaten entfallen derzeit etwa 3.600 Studenten, das sind knapp zwei Prozent aller Hochschüler an öffentlichen Lehranstalten.
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