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MI | 11.04.2012
Nestroy-Preis wird vergeben. (Bild: APA)
Ausgezeichnet
Die Nominierten für den "Nestroy"
Zum sechsten Mal wird heuer der "Nestroy – Der Wiener Theaterpreis" vergeben. Am Mittwoch wurden die Nominierungen für den Preis bekannt, der als "Oscar" der österreichischen Theaterszene gilt.
Die Nominierungen stehen fest, wer aber die "Nestroys" in Empfang nehmen wird, wird erst am 26. November bekannt.
Preise in elf Kategorien
Der "Nestroy" für herausragende Leistungen auf den Theaterbühnen im deutschen Sprachraum wird heuer in elf Kategorien vergeben.

Eine Jury wählte in sieben davon je drei Nominierungen aus und vergab darüber hinaus vier Jurypreise. Die Nestroy-Preis-Akademie entscheidet, wer von den Nominierten den Preis erhält.
Die Nominierungen
Beste deutschsprachige Aufführung: "Die Nibelungen" (Münchner Kammerspiele), "Schutz vor der Zukunft" (Wiener Festwochen), "Wer hat Angst vor Virgina Woolf?" (Deutsches Theater Berlin).

Beste Regie: Martin Kusej, Christoph Marthaler und Nicolas Stemann.

Beste Ausstattung: Ulrike Kaufmann, Max Kaufmann Antonia Nodari und Erwin Piplits; Katrin Nottrodt; Peter Schubert

Beste Schauspielerin: Andrea Clausen, Sunnyi Melles, Christiane von Poelnitz

Bester Schauspieler: Michael Maertens, Tobias Moretti; Nicholas Ofczarek

Beste Nebenrolle: Sabine Haupt, Erni Mangold, Siegfried Walther

Bester Nachwuchs: Stefano Bernardin, Christoph Nußbaumeder, Carolin Pienkos
Die Jury-Vorsitzende zeigte sich besonders von den neuen Wegen der Interpretation bei Stücken und Schauspielern angetan.
Drei Preisträger sind schon fix
Vergeben wird der Preis erst am 26. November. Drei Preisträger stehen aber jetzt schon fest: Der "Off"-Preis geht an das Rabenhoftheater, Franzobel bekommt den Autorenpreis, und den Preis für das Lebenswerk erhält Michael Heltau.

Jury-Vorsitzende Karin Kathrein zu Michael Heltau: "Seine Karriere reicht vom jugendlichen Liebhaber bis zum Doyen des Burgtheaters."
Die Jurypreise:
Bestes Stück – Autorenpreis: Franzobel, "Hunt oder Der totale Februar".

Beste Off-Produktion: Theater im Rabenhof für die gesamte Spielzeit 2004/05, speziel für "Udo 77", "The Great Television Swindle" und "Freundschaft"

Lebenswerk: Michael Heltau

Spezialpreis: "Hunt oder Der totale Februar" (Franzobel); Heidelinde Leutgöb für das Kinder und Jugendtheater des Linzer Landestheaters; Projekt "Schwarzenbergplatz" (Rimini Protokoll).
Michael Schottenberg und Maria Bill moderieren die "Nestroy"-Gala 2005.
Gala am 26. November
"Ich kann sagen, dass der 'Nestroy' sich in seinem sechsten Jahr nicht nur etabliert hat, sondern wirklich zu dem deutschsprachigen Theaterpreis geworden ist", sagte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ).

Die "Nestroy"-Gala am 26. November findet im Volkstheater statt. Hausherr und "Nestroy"-Preisträger von 2002, Michael Schottenberg, und Maria Bill moderieren. Der ORF überträgt die Gala um 22.55 Uhr in ORF 2
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