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MI | 11.04.2012
Bild: Peter Noever
Geplant
Flakturm soll zur Kunstsammlung werden
Der Flakturm im Arenbergpark soll zu einer "Kunstsammlung des 21. Jahrhunderts" werden. Bereits 2006 soll umgebaut werden. Initiator des Projekts ist der Direktor des Museums für Angewandte Kunst (MAK), Peter Noever.
Schmaler Versorgungsturm soll angebaut werden.
Äußerlich kaum Veränderungen
Bereits jetzt wird der Flakturm als Kunstdepot für das MAK genutzt. Rein äußerlich wird der Flakturm im Arenbergpark kaum verändert. Lediglich ein gerüstartiger, schmaler Versorgungsturm soll außen angebaut werden.
Wechselnde Künstler, bleibende Werke
Innen wird der Turm sein Aussehen aber in den kommenden Jahren ständig wandeln. Das Konzept von MAK-Direktor Peter Noever sieht vor, immer neue Künstler einzuladen. Diese sollen dann live vor Ort ihre Kunstwerke und Projekte realisieren.

Während die Künstler immer wechseln, bleiben ihre Werke auch nach der Fertigstellung im "Contemporary Art Tower", wie der umgebaute Flakturm dann heißen soll.
Kosten: 20 Millionen Euro
Finanziert werden soll das Projekt durch ein so genanntes Private-Public-Partnership: Bund und Stadt teilen sich die Kosten mit privaten Finanziers. Zusätzlich werden noch Kredite aufgenommen. Die geschätzten Kosten: 20 Millionen Euro.

Mit der "Fertigstellung" des Projekts ist aber erst in 20 Jahren zu rechnen. Dann nämlich wird im Turm kein Platz mehr für neue Kunstwerke sein.
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