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MI | 11.04.2012
Neue Weihnachtsbeleuchtung. (Bild: WKW)
XMAS-BELEUCHTUNG
Strahlender Auftritt der Wiener Innenstadt
Eine imperiale Kulisse braucht eine standesgemäße Beleuchtung, zumindest zu Weihnachten. Der Wiener Graben wird deshalb dieses Jahr von überdimensionierten Kronleuchtern illuminiert.
280.000 Lämpchen erzeugen weihnachtliche Stimmung in der City.
Kronleuchter eroberten Herzen
Sechs Meter über dem Graben hängen die imperialen Leuchter mit viereinhalb Meter Durchmesser. Zusätzlich sind in zwei Seitengassen noch sechs kleinere angebracht. Zehn Kilometer Kabel wurden verlegt, um die notwendigen 280.000 Lämpchen mit Strom zu versorgen.

Die Weihnachtsdekoration für die Nobelfußgängerzone war eine von 81 Einreichungen zu einem Wettbewerb, den die Wirtschaftskammer heuer veranstaltete.

Das Projekt mit den Kronleuchtern hatte zwar keinen Preis gewonnen, dafür aber die Herzen des zuständigen Einkaufsstraßenvereins. Dieser setzte seinen rund 300.000 Euro teuren Wunschvorschlag nun mit einem Zuschuss der Kammer eigenständig um.
Bis nach Weihnachten
Neue Weihnachtsbeleuchtung. (Bild: WKW)
Die Grabendekoration soll auch in den kommenden Jahren im Zentrum leuchten, hieß es. Dabei soll die Illuminierung sogar Weihnachten überdauern. Wegen der Bedeutung für den Tourismus sollen die Kronleuchter noch bis Mitte Jänner strahlen. Bild: Kronleuchter am Graben
Siegerprojekt in der Goldschmiedgasse.
SMS-gesteuerte Schneeflocken
Das offizielle Siegerprojekt ist ebenfalls bereits heuer zu bestaunen. In der nahe gelegenen Goldschmiedgasse kommen LED-Leuchten in Form von Schneekristallen zum Einsatz. Deren Lichtstärke können die Besucher mit SMS-Versand steuern.
Weihnachtsbeleuchtung (Bild: APA)
Schneeflocken in der Goldschmiedgasse
Ringturm (Bild: APA)
116.736 kleine Lämpchen am Ringturm.
Leuchtender Ringturm
Ebenfalls Hunderttausende Glühlämpchen sind beim Fassaden-Weihnachtsbaum am Ringturm im Einsatz. Er soll auch etwas über Weihnachten strahlen. Auf rekordverdächtige Ausmaße von 65 Metern schrauben sich 116.736 kleine Lämpchen in die Höhe.

Bereits im dritten Jahr wird der Fassaden-Baum auf der Zentrale der Wiener Städtischen angebracht. Maß er 2003 noch 20 Meter, so dürften die 65 Meter der heurigen Lichtinstallation nicht mehr zu toppen sein - bedenkt man, dass der dahinter liegende Bau 73 Meter misst.

Täglich um 16.30 Uhr erstrahlen die Lichter, die mitsamt der Anschlüsse 827 Kilogramm wiegen. Die Kabel der bis zu 36,16 Meter breiten Installation erstrecken sich über 9,8 Kilometer.
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