Wien ORF.at
MI | 11.04.2012
Blaulicht (Bild: APA)
Bilanz
Deutlich weniger Banküberfälle in Wien
In Wien wurden im Vergleich zum Rekordjahr 2004, als es bis Dezember 63 Überfälle gab, heuer bisher 51 Banken ausgeraubt. Das ist zwar immer noch eine hohe Anzahl, aber doch ein klarer Rückgang.
Zahlreiche Banken haben im Vorjahr aufgerüstet.
Alarm und Wachpersonal zeigen Wirkung
Die Banken sind, glaubt man den Zahlen, sicherer geworden. Nach dem Überfall-Rekordjahr 2004 haben viele aufgerüstet, Alarmanlagen und Überwachungskameras wurden verbessert.

Auch privates Wachpersonal und verstärkte Polizei-Präsenz waren offenbar wirksame Maßnahmen, sagt Ernst Geiger von der Kriminaldirektion.
Meist sind hohe Schulden das Motiv
Heuer wurden auch mehr Täter erwischt, die Auklärungsquote liegt rund 10 Prozent über dem Vorjahr. Von 51 Überfällen wurden bisher 21 Fälle geklärt.

Es kamen auch weniger ausländische Banden, so Geiger: "Die meisten sind Amateure und Einzeltäter, die hohe Schulden haben und ihr Leben durch einen Banküberfall ändern wollen. Sie gehen ohne viel Planung vor."
Weniger Bargeld soll die Überfälle weiter verringern.
Weniger Wettbüros überfallen
Einen Rückgang gibt es auch bei den Wettbüroüberfällen. Im Vergleichszeitraum im Jahr 2004 waren es 81, heuer wurden 70 Wettbüros ausgeraubt.

Mit der Umstellung auf eine bargeldlose Abwicklung wolle man auch diese Zahl noch verringern, so die Wiener Polizei.
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