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MI | 11.04.2012
Justizwachebeamter versperrt Gittertüre (Bild: ORF)
Josefstadt
Gesichtskontrolle in Justizanstalt
Nur wer hineingeht, darf auch wieder hinaus. Ein Biometrie-System erfasst das Gesicht jedes Besuchers und soll so die Justizanstalt Josefstadt ausbruchssicherer machen.
800 Menschen täglich
Konkret geht es um den so genannten Vorführbereich. 800 Menschen pro Tag halten sich dort auf, sämtliche Häftlingsbesuche finden ebendort statt.

Abgegrenzt und kontrolliert wurde diese Sicherheitszone bis dato durch eine simple Eingangsschleuse. Wer Zutritt wollte, musste einfach seinen Ausweis herzeigen.
Geldfälscherkönig schaffte Ausbruch
Das tat auch jener vermeintliche Anwalt, der dem Geldfälscherkönig Ivan Ivanov zur Flucht verholfen hat. Dass sein Anwaltsausweis eine Fälschung war, haben die Beamten damals erst zu spät mitbekommen.

Den Ausweis muss man zwar jetzt auch noch herzeigen, zusätzlich erfolgt aber eine vollelektronische Gesichtskontrolle.
Gesichtskontrolle und Zutrittskarte
Jeder, der durch die Eingangsschleuse will, wird abgelichtet und bekommt eine eigene Zutrittskarte. Beim Hinausgehen checkt der Computer dann abermals das Gesicht des Besuchers.

Nur für diejenigen, die beim Hineingehen erfasst worden sind, öffnet sich dann auch die Türe in die Gegenrichtung und aus der Justizanstalt in die Freiheit.
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