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MI | 11.04.2012
Das Wohnhaus steht auf Stelzen
Architektur
Die ersten Mieter im Zaha-Hadid-Haus
An der Spittelauer Lände in Wien sind die ersten Mieter in das neue Wohnhaus über den Stadtbahnbögen beim Fernheizwerk eingezogen. Der Bau der Stararchitektin Zaha Hadid ist in jeder Sicht bemerkenswert.
Das Wohnhaus liegt wie auf Stelzen über den Stadtbahnbögen am Donaukanal.
Expressive Baukunst
Koffer nehmen und einziehen - das ist bei dem neuen Wohnhaus möglich. Die 29 neu errichteten Wohnungen sind bereits fix fertig eingerichtet.

Allerdings ist die Miete auf mindestens sechs Monate und maximal zwei Jahre befristet. Die kleineren Einheiten sind bereits vergeben, für die größeren Wohnungen werden noch Interessenten gesucht.

Das Haus selbst wird als expressive Baukunst bezeichnet. Drei schwebende Baukörper schlängeln sich wie ein Band aus Beton um und durch die Stadtbahnbögen. Teile davon schweben über der ehemaligen Stadtbahntraße.
Blick von unten auf das Zaha Hadid-Haus
Im Erdgeschoß finden sich überdies ein Club, eine Bar und ein Restaurant.
Donaukanal-Radweg wieder offen
Am Gebäude führt seit kurzem auch wieder der Donaukanal-Radweg vorbei. Nachdem die Radstrecke eineinhalb Jahre wegen der Bauarbeiten gesperrt war, steht die Verbindung zum Zentrum nun wieder offen.
Zaha Hadid
Zaha Hadid
Entwarf Sprungschanze auf Bergisel
Der zehn Millionen Euro teure Bau geht auf eine Studie zurück, die Zaha Hadid 1994 vorlegte.

Die irakischstämmige Architektin Hadid gewann 2004 als erste Frau den Pritzker-Preis, die renommierteste Auszeichnung für Architektur. In Österreich ist sie vor allem durch die neue Sprungschanze auf dem Berg Isel in Innsbruck bekannt.

Sie unterrichtet an der Wiener Universität für angewandte Kunst und betreibt ein Büro in London.
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