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MI | 11.04.2012
Stephansdom (Bild: APA/ORF)
Stephansdom
Gottesdienst für Homos und Heteros
Ganz im Zeichen der Liebe steht am Valentinstag auch der Stephansdom. Dompfarrer Toni Faber zelebriert einen Wortgottesdienst für Liebende, egal ob hetero- oder homosexuell.
Ein Wortgottesdienst im Zeichen der Liebe im Stephansdom.
Alle Liebenden eingeladen
"Ich habe mich in den vergangenen Jahren immer wieder darüber geärgert, dass wir den heiligen Valentin und die Feier des Valentinstages allen anderen überlassen," so Dompfarrer Faber. Daher wird der Tag der Liebenden heuer in den Schoß der Kirche "zurückgeholt".

"Eingeladen sind alle Liebenden, seien es Ehepaare, Verlobte oder Verliebte", so Faber. Auch zwischen homo- und heterosexuellen Paaren werde dabei nicht unterschieden.
Herzlich willkommen
"Jeder, der sich nach Gottes Segen für seine Beziehung sehnt, ist herzlich willkommen." Im Rahmen der Feier wird den Paaren einzeln vom Pfarrer die Hand aufgelegt. Jene, die die Ehe anstreben, werden gemeinsam gesegnet. In einem persönlich gestalteten Gebet werden Gottes Schutz und Segen erbeten. Homosexuelle Paare werden nur einzeln gesegnet.
Erzdiözese Wien steckt voller Überraschungen.
Liebesbriefe von Gott
Toni Faber feiert seinen "Segensgottesdienst für Liebende" am 14. Februar um 20.00 Uhr im Stephansdom. Aber auch andere Pfarreien laden in der Malteserkirche, der Stiftskirche und der Mariahilfer Kirche zum "Rendezvous mit Gott".

Für diejenigen, die den Gang in die Gotteshäuser scheuen, hält die Erzdiözese eine weitere Überraschung parat: Insbesondere in den U-Bahn-Stationen Stephansplatz, Karlsplatz, Volkstheater, Westbahnhof und Schwedenplatz werden insgesamt 50.000 Liebesbriefe von Gott verteilt.

Diese Texte sollen zum Nachdenken über Gott einladen. "Am Tag der Liebe wollen wir die Menschen mit der Liebe Gottes in Berührung bringen", erklärte Michael Scharf, Pastoralamtsleiter der Erzdiözese die Motivation.
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