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MI | 11.04.2012
Brigitte Hamann, flankiert von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) und Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ). (Bild: media wien)
Auszeichnung
Ehrenmedaille für Brigitte Hamann
Sie schrieb über Kronprinz Rudolf, Kaiserin Sisi und Berta von Suttner. Am Montag wurde die Historikerin Brigitte Hamann im Rathaus mit der Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber ausgezeichnet.
"Sympathiegetragene Erforschung"
Hamann habe sich "durch stets kritische, aber auch sympathiegetragene Erforschung und Vermittlung österreichischer Geschichte" verdient gemacht, sagte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ).

Laudator Gerald Stourzh nannte "Intelligenz, einen starken Willen, Disziplin, Fleiß und vor allem die Freude daran, etwas zu entdecken und darzustellen" als Hamanns Vorzüge.
"Anderer Blick auf Österreich"
Brigitte Hamann wurde 1940 in Essen in Deutschland geboren. Über ihr Studium und durch die Kultur kam sie nach Wien, besitzt seit mehr als 40 Jahren die österreichische Staatsbürgerschaft.

Durch ihre Rolle als Ausländerin habe sie von Anfang an einen anderen Zugang zu Österreich finden können: "Ich hatte einen anderen Blick auf Österreich und begann mit einer gewissen Distanz zu schreiben."
Hamann auf Chinesisch und Japanisch
Hamanns Werke, etwa über die Familie Wagner, Adolf Hitler oder zuletzt Mozart, wurden in dutzende Sprachen übersetzt, darunter auch chinesisch und japanisch. Ihr jüngstes Buch "Mozart. Sein Leben und seine Zeit" ist soeben erschienen.
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