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MI | 11.04.2012
Universität für Bodenkultur. (Bild: APA)
wenn bund finanziert
Boku-Teilübersiedlung nach Tulln fix
Die umstrittene Übersiedlung von Teilen der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien nach Tulln (NÖ) ist fix. Voraussetzung ist aber, dass der Bund die Finanzierung übernimmt. Kritik kommt von den Studenten.
Teile der Boku sollen nach Tulln kommen.
Bakkalaureat-Studien bleiben in Wien
Niederösterreich hat im Wettkampf um Bildungseinrichtungen erneut einen Sieg gegen die Stadt Wien errungen. Nach der Elite-Universität wird nun auch die Boku teilweise nach Niederösterreich gehen.

Konkret sollen Bereiche wie Pflanzenwissenschaften, Holzforschung, Naturfasertechnologie und Teile der Chemie nach Tulln übersiedeln.

Ab Mai wird dazu mit dem Bildungsministerium über die Finanzierung der Bauvorhaben verhandelt.
Wien-Angebot für zukünftige Pläne
Das Alternativ-Angebot der Stadt Wien wäre in der Peter-Jordan-Straße in Döbling gewesen, also in unmittelbarer Nähe zum derzeitigen Boku Hauptstandort. Von der Uni hieß es dazu, das Angebot sei großartig gewesen und man werde es auch für künftige Ausbauprojekte weiterverfolgen.

Das Angebot ist laut Boku aber auf Grund des Zeitvorlaufs von zwei Jahren nicht für das aktuelle Projekt geeignet. Dagegen seien die Vorgespräche mit dem Land NÖ abgeschlossen und der Finanzierungsanteil des Landes zugesagt.
Skepsis bei Studenten
Studentenvertreter kritisierten am Freitag die Entscheidung für Tulln, die "ohne seriöse Prüfung von Alternativkonzepten in großer Eile getroffen" worden sei.

Der größte Teil der Universitätsangehörigen stehe dem Projekt skeptisch gegenüber, viele fühlten sich nicht ausreichend informiert, so Julian Matzenberger, Studentenvertreter im Senat.
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